Minai´s Wesen
Stefan über "seinen" Minai:
Minai ist unser vierter Toller-Rüde und lebt hier mit zwei weiteren Rüden zusammen. Er kam als Welpe zu uns, hatte aber gleich zu Beginn einen Unfall, als er trotz entsprechender Absicherung die Treppe hinunterfiel. Eine OP in der Tierklinik Hofheim erfolgte sofort. Aufgrund der professionellen Behandlung von Dr. Kosfeld sind keinerlei Beeinträchtigungen zurückgeblieben. Deshalb musste er in den ersten Wochen bei uns sehr vorsichtig sein, was er toll gemeistert hat. Wir haben ihn überall im Hundewagen mitgenommen, damit er trotzdem viel sehen und erleben konnte. Minai ist ein sehr geselliger Hund und liebt es, in der Nähe von Menschen zu sein. Er spielt gern, lernt schnell und ist sehr aufmerksam. In den ersten 1,5 Jahren haben wir viel Zeit in seine Entwicklung investiert und ihm die Grundlagen beigebracht. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit hat er am 23. September 2023 die jagdliche Jugend Anlagen Sichtung (JAS) mit sehr guten Ergebnissen bestanden. Auch die Tollingprüfung mit Ente hat er am 14. September ein Jahr später - sogar mit dem 1. Preis - bestanden. Am 19. April 2026 bestehen wir die Prüfung als Rettungshundeteam zur Flächensuche beim Deutschen Roten Kreuz. Er arbeitet sehr gewissenhaft und selbstständig, genau wie seine Mutter Hanya. Die beiden sind sich sehr ähnlich: freundlich zu Fremden, aber besonders eng verbunden mit den Menschen, die sie lieben. Tagsüber ist er im Büro und kann gut entspannen, aber auch die Kollegen aufmuntern. Er hat ein gutes Gefühl für Stimmungen. Minai ist ein junger, selbstbewusster Rüde, der das auch gerne zeigt. Während der Arbeit ist er konzentriert und ruhig, davor manchmal nicht ganz so. Zu Hause meldet er. Er lässt sich gut führen und hat gelernt, dass es toll ist, zu seinen Menschen zu kommen. Er lässt sich wunderbar mittels Futter und Spiel motivieren. Er erkundet die Umgebung gerne und ist dabei immer aufmerksam und meist auch gehorsam. Es macht großen Spaß, mit ihm unterwegs zu sein. Er lernt schnell, Pausen zwischen den Einheiten tun ihm sehr gut. Manchmal überrascht er nach einer längeren Lernpause. Wir reisen oft mit dem Wohnmobil an neue Orte, und er gewöhnt sich schnell an neue Umgebungen. Seine Neugier fördere ich gerne und freue mich wenn er sich Dinge selbst erarbeitet - auch wenn es mal länger dauert. Als Ausbilder beim Deutschen Roten Kreuz und Wesensrichter im Deutschen Retriever Club sind mir diese Eigenschaften sehr wichtig. Ich kenne seine Mutter Hanya schon lange und finde, dass sie fröhlich, neugierig, menschenfreundlich und nett ist. Seinen Vater Gildin habe ich noch nicht persönlich getroffen.



